Das Nagelfolien Experiment

Transferfolie Born Pretty #39981

Hallo ihr Lieben!

In den letzten Wochen habe ich ein bisschen herumexperimentiert. Womit? Mit Nagelfolien. Eigentlich ist das Anbringen von Nagelfolien keine große Kunst. Wenn man aber wie ich vergisst, dass man dazu Nagelfolienkleber braucht, dann schon. In voller Ekstase habe ich mir nämlich einfach eine tolle glitzernde Folie bestellt und erst hinterher etwas verdutzt festgestellt, dass dafür spezielle Utensilien nötig sind. Egal, wenn ich im Labor herumexperimentieren kann, warum dann nicht auch zuhause auf der Nagelmatte? Ob das Experiment geglückt ist, erfahrt ihr jetzt.

Das Versuchs-Material

Die Nageltransferfolien*, um die es sich hier handelt sind aus dem Born Pretty Shop (#39981). Sie glitzern einfach wunderschön in Lila und Pink. Ganz hypnotisiert von dem Funkeln habe ich sie also bestellt. Als ich dann festgestellt habe, dass man eigentlich Transferkleber braucht, habe ich ein bisschen recherchiert. Man kann auch mit Stamping Lack arbeiten. Das wollte ich natürlich ausprobieren und habe neben ein paar Stamping Lacken von Jolifin und Born Pretty auch einige andere Base- und Topcoats ins Rennen geschickt: den Sally Hansen Insta Dri Topcoat, den Astor Quick Dry Topcoat, den Essence Ultra Gloss Topcoat, den Calcium Aufbaulack und einen Nagelhärter von Rival de Loop.

Born Pretty Transfer Foil #39981

Der Versuchs-Ablauf

Nachdem ich also alle Lacke, die ich ausprobieren wollte, beisammen hatte, habe ich mich an meine Nagelmatte begeben. Also pinselte ich alle Testobjekte fein säuberlich auf die Matte und ließ sie ein wenig antrocknen. Währenddessen habe ich mir die Folie in nagelgroße Stücke geschnitten. Anschließend wurden sie mit der silbernen Seite nach unten auf die Lacke gelegt und glatt gestrichen. Noch einmal warten und dann vorsichtig die durchsichtige Folie abziehen und hoffen, dass das Geglitzer auf den Lack übertragen wurde.

Das Ergebnis

Um es vorweg zu nehmen: Ja, es hat mit einigen Nagellacken funktioniert, mit anderen weniger. Ich konnte sofort feststellen, dass man die Folie möglichst flach abziehen sollte um keine Stücke wieder mit abzureißen. Die drei Topcoats haben bei dem Test am schlechtesten abgeschnitten, hier hielt die Folie fast gar nicht. Auch die Stamping Lacke konnten mich nicht überzeugen. Eine große Überraschung waren aber der Nagelhärter und der Calcium-Aufbaulack von Rival de Loop. Bei beiden wurde fast die ganze Nagelfolie vollständig übertragen. Falls ihr also keinen Nagelfolienkleber zu Hause habt, könnt ihr es mit diesen zwei einmal probieren.

Transfer Foil Born Pretty #39981

Das Nageldesign

Als Grundfarbe diente mir Dancing Ballerina von p2 aus der Volume Gloss Reihe. Dieses schöne beerige Pink passte optisch gut zu der lilanen Folie. Nachdem ich mir also auf der Nagelmatte mit den beiden Basecoats mehrere Folien übertragen hatte, habe ich mir diese von der Matte abgezogen und auf dem Nagel platziert und eventuell noch zurecht geschnitten. Anschließend noch mit einem Topcoat alles fixieren und fertig war das Nagelfoliendesign. Ich finde das Gefunkel wunderschön, demnächst werde ich aber auch mal probieren, ob ich die Nagelfolie nicht direkt auf den Nagel übertragen kann, das würde mir einiges an Arbeit ersparen.

Mein Fazit

Nach anfänglichen Bedenken und einigem Fluchen muss ich sagen, dass ich das Prinzip der Nagelfolien toll finde und gerne noch weiter damit arbeiten möchte. Man muss aber nicht immer jedes erdenkliche Zubehör kaufen, sondern kann sich auch mal mit Utensilien behelfen, die man eh schon zuhause hat. Besonders gut haben sich die Folien mit dem Calcium-Aufbaulack und dem Nagelhärter von Rival de Loop übertragen lassen.

Habt ihr schon einmal mit Nagelfolien gearbeitet? Wie ist eure Erfahrung damit?


*PR-Sample/ Werbung. Dieses Produkt wurde mir kosten- und bedingungslos von Born Pretty zur Verfügung gestellt. Thank you, Cynthia!
Wie immer handelt es sich hier aber um meine eigene und unbeeinflusste Meinung.

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