Inferno | Film-Review

inferno

Am 13. Oktober startete in Deutschland der dritte Teil der Robert Langdon Reihe in den Kinos. In den überragenden Vorgängerfilmen Der Da Vinci Code- Sakrileg und Illuminati hat sich Langdon immer wieder auf spektakuläre Schnitzeljagd begeben und dabei unzählige Rätsel gelöst. Inferno ist also hohe Erwartungen ausgesetzt. Um diesen gerecht zu werden geht es dieses Mal sogar um die Auslöschung des Großteils der Menschheit mit Hilfe einer Biowaffe und verspricht damit größer und moderner zu werden als die Vorgänger. Doch warum mich der Film enttäuscht hat, erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Inhalt
In wenigen Jahren steht die Menschheit durch das exponentielle Anwachsen der Weltpopulation am Abgrund. Zu wenige Ressourcen, die schnell aufgebraucht sein werden und zu viele Menschen. Das behauptet zumindest der Milliardär Bertrand Zobrist und erschafft deshalb eine Biowaffe, die den Großteil der Bevölkerung auslöschen soll, zum Wohle der Menschheit. Während die WHO versucht diesen Plan zu durchkreuzen und die Waffe zu eliminieren, würden andere Länder einiges dafür geben solch eine Bedrohung zu besitzen. Mittendrin Symbologe Robert Langdon, der nach einer Entführung benommen und mit kurzzeitigem Gedächtnisverlust im Krankenhaus aufwacht. Wieder einmal wird er mit Rätseln betraut, an dessen Ende das tötliche Aerosol zu finden ist. Mit Hilfe der Ärztin Sienna Brooks geht es nach Florenz, Venedig und Istanbul, wo Langdon der Hölle auf die Spur kommt.

Fakten
Genre: Thriller, Krimi
FSK 12
Erschienen am: 13.10.2016
Spiellänge: 121 Minuten
Regisseur: Ron Howard
Schauspieler: Tom Hanks, Felicity Jones, Ben Foster, Omar Sy, Irrfan Khan, Sidse Babett Knudsen

Meine Meinung
Leider bin ich ein wenig enttäuscht von Inferno. Eigentlich ist an dem Film selber nichts auszusetzen, gute Schauspieler, eine mitreißende Story und tolle Bilder. Doch für mich ist leider in diesem Film das, was mich an den zwei Vorgängern so fasziniert hat, verloren gegangen: das Lösen der Rätsel, die Einblicke in die Geschichte und Fakten über berühmte Persönlichkeiten vergangener Jahrhunderte. Insgesamt werden 2 Rätsel gelöst, das wars. Der Fokus liegt nicht mehr darauf, sondern auf dem Zustand Langdons und der Flucht vor Polizei und fragwürdigen Organisationen. Es ist ein reiner, actionreicher Thriller geworden, der schnelllebig ist und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lässt. Ungeahnte Wendungen gibt es zwar auch, aber das Ende ist eigentlich schon von vorne rein klar.
Ich weiß zwar nicht, ob das Buch hier gut verfilmt wurde, da ich es noch nicht gelesen habe, aber für mich ist dies der schwächste Teil.

Mein Fazit
Wer Thriller mag, bekommt hier einen tollen Film geboten. Doch wer mit der Erwartung ins Kino geht, weitere interessante Rätsel wie in den Vorgängerfilmen zu sehen, wird leider enttäuscht. Für mich ist hier die Magie verloren gegangen.

Habt ihr euch Inferno schon im Kino angeschaut oder habt es noch vor? Wie fandet ihr ihn?

8 Gedanken zu „Inferno | Film-Review

  1. Interessante Review.
    Ich habe das Buch gelesen und nicht den Film gesehen, und ich kann dich „beruhigen“: das Buch war schon auch nicht mehr so packend wie Sakrileg und Illuminati. Dass da der Film dann auch so „abstinkt“ war quasi vorherzusehen 😀

    Liebe Grüße

    Gefällt mir

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