Freitag der 13.

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Freitag der 13.

Freude, Ausgelassenheit, ein Glas guter Wein, euphorische Stimmung im Stadion, das 6. Lied der Lieblingsband beginnt…

Und plötzlich ist alles anders.

Menschen stören das Nachtleben in Paris. Nicht irgendwelche Menschen- Terroristen.

Sprengstoffgürtel werden gezündet, Maschinengewehre feuern ihre gesamte Munition ab, Menschen sterben.

Menschen, die einen Freitagabend genießen, die Arbeitswoche ausklingen und Spaß haben wollten. Und was ist daraus geworden?!

Familien verlieren geliebte Menschen, Kinder, Mütter, Väter, Schwestern, Brüder, Freunde und Verwandte.

Und warum?! Das fragt sich bestimmt jeder…

„Allahu akbar“ – Gott ist groß

Fassungslosigkeit, dass wegen solchen falsch interpretierten Aussagen des Korans und wegen fanatistischem Denken unschuldige Menschen ihr Leben lassen müssen. Dass Terroristen meinen über Leben und Tod anderer entscheiden zu können.

Angst soll geschürrt werden.

Angst?

Sollen wir uns wirklich der Angst hingeben? Das Gefühl zulassen, das die IS in uns auslösen will?

Sollten wir nicht eher solidarisch zusammenstehen, einander helfen und uns unsere Freiheit nicht wegnehmen lassen? An das Gute im Menschen glauben? Auch wenn es zur Zeit etwas schwer fällt.

Betroffen ist die ganze Welt- ein deutsch-französisches Fußballspiel, das Konzert einer US-Band, ein kambodschanisches Restaurant. Und nicht zu vergessen die vielen Anschläge rund um den Erdball.

Jetzt wird so einigen erst klar, warum die vielen Flüchtlinge ihre Heimat verlassen. Weil sie genau diesem Terror ausgesetzt sind und Schutz suchen, ihre Familie retten wollen.

Es ist schön und auch beruhigend zu sehen, dass die ganze Welt ihre Hilfe anbietet und alle zusammen den Terror bekämpfen wollen. Alle zusammen.

Ich wünsche den Betroffenen, die bei einem der grausamen Attentate dabei sein mussten oder die geliebte Menschen verloren haben unendlich viel Kraft und Liebe.

Paris ist eine wunderschöne Stadt, doch an diesem Freitag, den 13., war alles anders.


Ich weiß, dass dieser Post nichts mit den eigentlichen Themen dieses Blogs zu tun hat, jedoch ist mir momentan nicht danach einen Beitrag über Kosmetikprodukte, die das Leben/ uns verschönern sollen, zu verfassen. Es gibt im Moment Wichtigeres. Ich denke jeder sollte einen Augenblick innehalten und den viel zu vielen Opfern gedenken.
Bald werde ich dann auch wieder mit neuen Beiträgen am Start sein, doch heute ist zumindest für mich ein Trauertag.


15 Gedanken zu „Freitag der 13.

  1. Ich finde du hast wirklich schöne Worte für das gefunden, was passiert ist und wie wir alle nun reagieren sollten. Es ist traurig, dass so viele Menschen wieder die falschen Schlüsse ziehen und die Falschen dafür verantwortlich machen wollen.
    Die Welt rückt zusammen. Wir können nicht kleinbei geben.

    Trost und Anteilnahme den Hinterbliebenen und Verletzten.
    Dem Terror der Mittelfinger.

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    • Vielen lieben Dank für deinen Kommentar 🙂
      Genauso sehe ich es auch! Die Verantwortlichen sollen ihre gerechte Strafe bekommen und die Welt muss zusammenrücken, damit nicht ein einziger, wie in diesem Fall Paris, zur Zielscheibe wird. Wenn alle zusammenhalten, merkt die IS vielleicht irgendwann mal, dass es Unrecht ist, was sie tun. Auch wenn das wahrscheinlich nie geschehen wird…

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      • Solche Menschen werden es leider nie verstehen und ich kann nachvollziehen, dass einige jetzt sagen, dass sie Weihnachtsmärkte und große Menschenansammlungen meiden wollen. Aber ich will mich gar nicht so einschränken und ihnen somit zeigen, dass sie macht über uns haben. Ich will einfach nicht kleinbei geben.

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    • Dankeschön 🙂
      Ja, ich war diese Nacht auch sehr lange wach, aus Trauer entwickelte sich Wut und Fassungslosigkeit. Ich verstehe auch nicht, wie man so etwas machen kann und sich über andere Menschen stellt, als sei man selbst Gott. Aber wir werden das bestimmt nie verstehen, wahrscheinlich denken wir zu rational…

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    • Vielen lieben Dank 🙂
      Es ist ja auch nicht schlimm, wenn man das macht. Viele können es auch nicht mehr ertragen und wollen sich dadurch ablenken. Und man kann ja auch nicht 24 Stunden am Tag über alles informiert sein. Und selbst, wenn du vorher davon gewusst hättest, wäre es nicht schlimm 🙂 Jeder muss das für sich selbst entscheiden 🙂
      Ich habe halt diesen Beitrag geschrieben um meine Anteilnahme auszusprechen, meine Gefühle niederzuschreiben und meine Gedanken zu ordnen.
      Liebe Grüße zurück 🙂

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